Über Energy Streetfight wurde auch in tip (siehe Text unten, bzw. kompletter Text hier) und zitty (siehe Bild, bzw. Download Broschüre hier) geschrieben.
Die Stargarder Straße ist seit dem 25. Juni Schauplatz eines Piratenkampfes. Beide Straßenseiten treten acht Wochen lang im Stromsparen gegeneinander an. Wie kann man sich das vorstellen?

In allererster Linie ist es ein virtuelles Spiel. Jedes Haus stellt in dem Spiel ein Schiff dar, jede Wohnung einen Matrosen. Es geht darum, mit dem Schiff auf Inseln zu segeln und Probleme zu lösen. Das virtuelle Schiff kann sich nur fortbewegen, wenn in den jeweiligen Wohnungen real Strom eingespart wird. Das heißt, die Menschen müssen sich Gedanken machen, wie sie Strom einsparen können, um im Spiel voranzukommen. Dazu müssen die Matrosen einmal die Woche ihre Stromzähler eingeben.

Also geht es Ihnen darum, den Menschen ­zu vermitteln, wie man Energie sparen kann?

Wir wollen nichts vermitteln! Wir wollen erreichen, dass die Leute aktiv werden. Wir wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger dastehen, sondern dazu anregen, sich selbst Gedanken zu machen. Unser Grundgedanke ist eher: Wie kann man spielerisch die Welt verändern? Gesellschaftliche Veränderung muss von innen heraus kommen und das spielerische Element regt zur Teilnahme an. Daher haben wir auch versucht, die Problemlösungen in den Vordergrund zu stellen und nicht direkt zu sagen: “Wer am meisten Strom spart, gewinnt”. Es geht um die Denkprozesse.

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